Cordhut, Wackeldackel und gehäkelte Klorolle: Das CorsaKauf-Syndrom

Als Verkehrsteilnehmer kennen wir sie alle, die cordbehüteten Autofahrer, diejenigen mit Wackeldackel oder (worst case) gehäkelter Klorolle auf der Hutablage. Oder alles zusammen. Längst haben wir uns daran gewöhnt, diese ganz offensichtlichen Zeichen als Warnung vor „merkwürdigem“ Fahrstil zu deuten. Leider statten nicht alle Autofahrer, die jene einzigartige und unverwechselbare Fahrweise bevorzugen, ihr Gefährt mit den aufgeführten sichtbaren Symbolen aus.

Jeder Einsatzfahrer von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei hat da sicherlich auch seine Erfahrungen gemacht. Oft steigert sich das merkwürdige Fahrverhalten der Betroffenen bei einer Begegnung mit Fahrzeugen, welche mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs sind, geradezu ins Absurde.
Da wird z.B. abrupt, unvorhersehbar und völlig grundlos mitten auf der Straße angehalten, nur um direkt auf Augenhöhe erst die Vorbaupumpe und dann, beim entsetzen Blick nach oben, die unsanft an die Frontscheibe gequetschte Fahrzeugbesatzung anzustarren. Der verzweifelte Versuch, zum Weiterfahren wieder einen Gang einzulegen, scheitert meist kläglich und gelingt erst nach mehreren Anläufen (… kurzzeitiges Ausschalten des Einsatzhorns kann hier übrigens sehr hilfreich sein). Solche oder ähnliche Beispiele gibt es zuhauf.

Wer sich schon immer gefragt hat, wie ein solches Verhalten der offensichtlich überforderten Fahrzeuglenker überhaupt möglich ist, findet vielleicht hier eine Antwort (allerdings ist die Erforschung der Krankheit erst im Anfangsstadium):

Assistenzarzt: Medizinlexikon – Das CorsaKauf-Syndrom

;-)

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