Nachwuchs …

Mit ein bisschen Stolz dürfen wir verkünden, dass unser „kopfloser Nick“ (Übungspuppe/Dummy, siehe „Trickkiste“) ein Brüderchen bekommen hat: „Woody“ ist da!

Gebastelt wurde er von Julian, und zwei Fotos von Woody finden sich an entsprechender Stelle in der „Trickkiste“. Wir wünschen Woody viel Erfolg und ein erfülltes Dasein!  🙂

„Sie ist warm, sie ist hässlich, sie sitzt schlecht, …

… aber sie kann Leben retten.“

Karl Lagerfeld auf einem französischen Werbeplakat für Warnwesten gab offensichtlich die Anregung zu einem „Werbefoto“ für Überhosen:

Überhose

… also ich find`s gut, vor allem auch den Text am unteren Bildrand. 🙂

Das Bild ist unter einer Creative-Commons-Lizens veröffentlicht, und darf zu nicht-kommerziellen Zwecken unverändert und unter Angabe der Quelle verwendet werden. Zur Ursprungsdatei geht es entweder durch Klicken auf das Foto, oder hier:

„Facit omnia voluntas“ (ipernity-Seite)

Nachtrag: Es findet sich auf der Original-Seite jetzt auch eine Version mit alternativer Wortwahl. Auch wenn es nur ein einziges Wort ist, kommt irgendwie noch witziger. 😉

… schon ausgemeldet?

Brandspuren an Zimmerwand

Es war ein anstrengender Samstag, der Atemschutzgeräteträgerlehrgang hatte seinen letzten Ausbildungstag mit Prüfung. Nach dem Lehrgang musste das Übungsmaterial wieder vom LF geräumt werden, das Fahrzeug getankt und ein Lämpchen ausgewechselt werden, die Riesenthermoskanne für den Tee wurde gereinigt und ein bisschen Bürokram wollte auch erledigt werden.

Endlich geschafft, es ist kurz vor 20:00 Uhr, und wenn ich mich beeile, kriege ich noch zuhause die Tagesschau mit.

Autoscheinwerfer biegen auf den dunklen Hof, als ich gerade die Bürotür abschließe. Ein Kamerad  winkt mir fröhlich-lässig durch die gläserne Eingangstür zu, und deutet Richtung Hallentür. Na, der hat bestimmt gesehen dass hier Licht ist, und guckt mal kurz vorbei … dann wohl eher keine Tagesschau heute.

Ich winke zurück, schlendere durch den Unterrichtsraum in die Halle, öffne wenig später die Tür und begrüße mein Gegenüber mit einem munteren „Hey, hallo!“. Das steht, mit sämtlichen Einsatzklamotten unter den Arm geklemmt, da, schaut mich leicht irritiert an, und fragt:

„Hast du uns schon ausgemeldet?“

„… ausgemeldet?“ Weiterlesen

Am Zug …

… oder auch nicht.

Zug in Richtung Tunnel

Die letzte Großübung, an der wir teilnehmen durften, ist noch in lebhafter Erinnerung. Wohl deshalb blickt man der nächsten, die diesmal mitten in der Nacht und in bzw. an einem Eisenbahntunnel stattfindet, relativ gelassen, aber mit leicht gemischten Gefühlen entgegen. Einige „alte Hasen“ besorgen sich jedenfalls, nach eigenem Bekunden, frisches Popcorn in ausreichender Menge …

Am „großen Tag“ versammeln sich die Einheiten der beteiligten Organisationen in den jeweiligen Bereitstellungsräumen, und harren der Dinge, die da kommen mögen. Zahlreiche Pressevertreter und Lokalpolitiker werden derweil mit einer MTF-Flotte zur „Technischen Einsatzleitung“ gefahren. Die Einsatzleitung befindet sich auf einem Parkplatz zwischen den Tunnelportalen, und bietet in einem extra aufgestellten Zelt u.a. eine umfassende Präsentation für die interessierten Besucher. Nach einer kleinen Einführung werden die Gäste an das Südportal gebracht, und die Schiedsrichter, Angehörige der Übungsleitung sowie die hauseigenen Fotografen werden auf beide Portale verteilt. Weiterlesen

Strohfeuer … letztes Kapitel

Wir erinnern uns mit gemischten Gefühlen an den Scheunenbrand vor ungefähr einem Monat, der irgendwie kein richtiges Ende fand.

Nun ist es geschafft, die Halle wurde nach einigem Hin und Her (sogar der Oberbürgermeister schaltete sich laut örtlicher Presse ein!) endlich abgerissen. Ganze Stadtteile atmen auf, und beobachten mit Genugtuung die Abrissbagger bei der Arbeit.

Die Arbeit der Fachfirma ist dabei gar nicht so einfach, schließlich müssen neben dem „Rückbau“ der einsturzgefährdeten Hallenkonstruktion auch die Unmengen an teilweise immer noch schwelendem Heu und Stroh entsorgt werden. Diese stinkenden Reste werden in große Container verladen und gut gewässert, damit eine gefahrlose Fahrt zur Müllverbrennungsanlage möglich ist.

Was das ganze Prozedere wohl kosten mag, darüber möchte man lieber nicht nachdenken.

Ein Maschinist in seiner natürlichen Umgebung …

… am großen roten Auto.

Endlich haben wir es geschafft: Die Mannschaft vom Löschzug 0 hat ihre Dienstreisen, schweren Erkältungen und dringenden Familienangelegenheiten überwiegend hinter sich gebracht, und man sitzt gemütlich bei einem Tässchen Kaffee zusammen. Schnell kommt man da natürlich auf das Thema Feuerwehr, und man lässt die letzten Einsätze nochmal Revue passieren. Irgendwann ist man soweit in der Zeit zurückgewandert, dass man beim allerersten Einsatz angelangt ist. Mensch, das war was …. beim einen ein lächerlicher brennender Papierkorb, beim nächsten ein Brand im Motorraum eines Pkw, eine Ölspur usw. Jedenfalls nichts „Großes“. Im Nachhinein ist man da froh drum, auch wenn man damals vielleicht gerne mit etwas Spektakulärerem angegeben hätte.

Inzwischen sind die Jahre ins Land gezogen, und man hat neben überwiegendem „Kleinkram“ auch ein paar „dicke Dinger“ gehabt. Manchmal auch sehr kritische Situationen, die man auf keinen Fall nochmal erleben möchte, ganz bestimmt nicht! Nachdenklich nippt die versammelte Runde am Kaffee oder zerstochert mit der Kuchengabel sein Tortenstück. Weiterlesen

Strohfeuer … Fortsetzung folgt

oder:  Hier riecht es verbrannt!

Vor über einer Woche war man hierzulande ja mit diesem Großbrand beschäftigt.

Nun gut, man hat sich scheinbar dafür entschieden, Feuer mit Wasser (viiieeeel Wasser) zu bekämpfen, schließlich ist man fürs Löschen da. Vielleicht war es aber auch gar nicht so geplant, und es hat sich „einfach so ergeben“ … wie auch immer sowas möglich ist. DAS sowas möglich ist, lehrt die Erfahrung.

Als Resultat liegt jetzt ein riesiger, vor sich hin qualmender Haufen Stroh mitten in der einsturzgefährdeten Ruine der ehemaligen Scheune. Ein Musterbeispiel für Holzkonstruktionen nach einem Brand, mit ganz vorzüglichen Anschauungsmöglichkeiten der verschiedenen Knotenpunkte … alles hofft sehnsüchtig darauf, dass dieses Mistding endlich in sich zusammenbrechen möge, damit man die Chance hat vernünftig an das BrandSchwelgut zu kommen, und man schweres Gerät einsetzen kann. Bagger sind ja so ein schönes Spielzeug.

Es gibt immer noch eine ständige Brandwache, welche nicht zu beneiden ist. Ob Gelegenheitsjogger, Hardcore-Spaziergänger, Nordic-Walking-Gruppe, Familienausflügler, Mountainbikefahrer, Reiter oder Hunde-Gassi-Führer … die Brandstelle ist fester Bestandteil der Routenplanung. Die Tatsache, dass das Gebäude noch steht und das Stroh immer noch dezent vor sich hin schwelt, stößt inzwischen bei den meisten Vorbeikommenden auf wenig Verständnis, und gut klingende Erklärungen fallen den (in der Regel an der Situation unschuldigen) Feuerwehrleuten auch schon bald nicht mehr ein. In der Folge wird dann auch mal das Pferd einer Reiterin als Sauerbraten tituliert …. die kommt zumindest nicht nochmal und nervt. 😦

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